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Archive for August, 2008

Exped Airmat 7,5 im Poolparty-Test

Donnerstag, August 14th, 2008

Liegematten waren hier ja schon im Test. Wichtige Kriterien waren Liegekomfort, Gewicht und Stabilität.
In Anbetracht der genialen Temperaturen war nun die Luftmatratze Airmat 7,5 von Exped im Test. Und zwar einfach nur im Pool zum Bespaßen der planschenden Menschen :)
Ich schätze mal, dass sie nicht direkt für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde, aber sicher wird sie (in Zukunft) öfter als spaßige Schwimmhilfe etc. eingesetzt werden – zumindest von mir.
Stabilität:
Eine Woche täglichen Gebrauch unter den unmöglichsten Umständen – zu dritt auf Luma stehen, um sie unter Wasser zu drücken, Luma an Liegestuhl binden um diesen schwimmfähig zu machen, … – hat sie locker überstanden. Regelmäßiges trocknen in der prallen Sonne inklusive.
Tragfähigkeit:
Also die Mädels hat die Airmat 7,5 locker auf dem Wasser getragen!
Die Jungs, die vor lauter Grillsessions und Getränkerunden dann doch so langsam an die 80Kg-Marke heranreichten, dümpelten halt ein paar Zentimeter tiefer durch’s Wasser ;) – aber Wasserkontakt war ja auch erwünscht!
Packmaß:
Bestens! Sonst wäre die Airmat 7,5 (im 45l-Rucksack verstaut) auch nicht mit in’s Testgebiet geflogen! 17x9cm. So klein bekommt man keine andere Luftmatratze zusammen. Passt auch gern in’s Handtäschchen.
Bequemlichkeit:
Sehr bequem auf dem Wasser! Man muss nicht versuchen, sich selbst über Wasser zu halten. Ich kann es mir schwer vorstellen, ohne Luma bei chilliger Musik über’s Wasser zu floaten!
Bequemlichkeit zu Land (eigentlicher Einsatzzweck):
Auch bequem – aber eben das “wackelige” Luma-Feeling bei jeder Bewegung. Das ist eventuell Gewöhnungssache – den nächsten Luma-Schlaftest werde ich wohl mit der NeoAir von TaR starten – bei der soll auch das Isolationsverhalten einiges besser sein (R-Wert 2,5 statt 0,7) so daß man sich damit auch im Frühjahr und Herbst in’s Freie wagen kann.

Solar-Akkulader scottyPro von Solarc

Freitag, August 8th, 2008

Auch auf längeren Touren abseits der Zivilisation möchten viele nicht mehr auf den Komfort elektronischer Geräte verzichten. Digitalkamera, GPS-Empfänger, Mobiltelefon, mobiler Computer, MP3-Player etc., alles frisst viel Strom :( Es reicht auch schon eine fremde “Steckdosennorm” im Ausland und das Handyladegerät passt nicht mehr…
Dem Problem leerer Akkus kann man u.a. mit Solarzellen etwas entgegen wirken – zumindest in halbwegs sonnigen Regionen. Das Ladegerät “ScottyPro” der Firma Solarc ist ein angenehm leichter (110g) Kompromiss zwischen Gewicht, Größe, Leistung und Preis: Das Solarmodul mit 0,5 Watt Leistung ist mit ausgeklügelter Ladeelektronik, zwei Schächten für Mignonzellen (AA), einer Buchse für ein Zusatzsolarmodul und einer Buchse für div. Ladekabel ausgestattet. Unter www.solarc.de kann man das umfangreiche Zubehör (Adapterkabel, Netzadapter) einsehen.
Die Ausgangsspannung liegt je nach Adapterkabel zwischen 2,5 und 13V, der Ausgangsstrom zwischen 250mA und 2A. Zwei Ampere bei einem 0,55W-Modul? Wow! Nun, der Gag dieser Angabe im Anleitungsbuch kommt daher, dass das Gerät 2A abgeben kann, wenn es mit Vollen Akkus bzw. Batterien(!) betrieben wird. Sprich, mit dem richtigen Adapterkabel und vollen Akkus im scottyPro kann man ordentlich Saft abzapfen (wobei man mit Geraeten, die so viel Strom ziehen, nicht so arg lang Spass haben wird? ;))

Wir haben das Gerät eine Woche bei bestem Sonnenschein getestet – fast dauernd den MP3-Player direkt betrieben (der Nokia-Adapter passte zufällig), regelmäßig Mignonakkus geladen (für den Garmin Vista GPS-Empfänger) und bei Bedarf unsere Nokia-Mobiltelefone (einen anderen Adapter hatten wir nicht dabei) geladen. Hat alles super funktioniert. Auch das nächtliche Laden oder direktes Betreiben (wieder der MP3-Player) verschiedener Geräte via scottyPro (beladen mit den tagsüber geladenen Mignonakkus) funktionierte bestens.
An die Single-LED-Anzeige muss man sich etwas gewöhnen – sie zeigt den Ladezustand der Akkus anhand der Blinkfrequenz an. Das Verhältnis zwischen “An” und “Aus” ist wichtig – je länger die An-Phase, desto voller der Akku.
Das Solarladegerät ScottyPro wiegt komplett mit dem mitgelieferten Adapterkabel und einem Satz Mignonakkus knappe 170 Gramm. Wer unterwegs nur sein Handy o.ä. laden möchte, kann eventuell noch auf die 60 Gramm Akkugewicht verzichten. Der Preis liegt bei knappen 40,- Euronen