Rucksack “maven” von Gregory
Saturday, July 28th, 2007Wie schon etwas frueher im Blog erwaehnt, machte uns der Rucksack „maven“ von Gregory etwas Sorgen. Nach dem Aussehen und dem Preis zu urteilen, hatten wir etwas robusteres und langlebigeres als den letzes Jahr getesteten “Atmos” (der wahrlich leicht und von duennem Material ist) von Osprey erwartet…
Es ergab sich leider ein etwas anderes Bild. In Qualitaet und Design.
Zunachst die Designprobleme, die uns auffielen:
1. Der super tolle zweigeteilte und “zweidimensional” gelagerte (jeweils an einer Oese gelagert) Hueftgurt bringt null Vorteile gegenueber einem herkoemmlichen Hueftgurt der fest mit dem Rucksack verbunden ist. Eher Nachteile: Bei einem ungleichmaessig gepackten Packsack, haengt der maven leichter schraeg auf dem Ruecken. Der Ausgleich dieses Problems mit den Schultergurten spricht gegen das “System Hueftgurt”.
2. Der Hueftgurt (mit seinen Hartplastikteilen!) quietscht beim Gehen… kann nach Stunden der Wanderung schon nerven…
3. Verdammt dummes Problem: Die Schnalle des Hueftgurtes hinterlässt kleine Löcher in der darunter getragenen Kleidung.
Das ganze geschieht nicht etwa beim Schliessen der Schnalle, sondern tatsaechlich waehrend des Tragens. Kleine, durch die Laufbewegung in ihrer Staerke variierende Spalte “kneifen” in die Klamotten… Egal on Baumwolle, Fleece oder Dermizaxmembran :(
4. Fuer welche Art Flaschen ist der Flaschenhalter konzipiert? Die einzige Flschenart, die man vielleicht gerade so einsetzen koennte, waere eine sehr dicke, aber kurze 1L-Flasche. Selbst die (warum auch immer) so beliebten “Sigg-Flaschen” (1L) koennen, wenn’s dumm laeuft durchfallen.
5. Wo wir schon beim “Durchfallen” sind: Die Unterteilung von Hauptfach und Schlafsackfach erfolgt mittels eines breiten Steges aus Stoff (aushaengbar!). Vorteil: Reissverschluss gespart ;) Nachteil: Alle “Kleinigkeiten” fallen frueher oder spaeter nach unten in das Schlafsackfach (aber da will ich sie nicht haben!!) - muessen also recht oft wieder neu gepackt werden…


