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Archive for November, 2005

TetraPak-Origami

Tuesday, November 29th, 2005

Ein einsamer Origamit im Norden bracht mir die hohe Kunst des TetraPak-faltens bei. Und das passte mir grad’ in den Kram! Denn manchmal stoerte mich folgendes: Je weiter man in den Nordem kommt, desto praezieser und kleiner werden die Saftkartons geknautscht. Und je weiter man in den Sueden kommt, desto dicker werden die Muellsaecke wegen der (ich glaube fast die Kartons werden vor dem Wegschmeissen noch aufgeblasenen) hohlen Kartons?! …
Hier also eine Anleitung die dafuer sorgt, dass man nicht jeden Tag den Muell raus bringen muss…

1. Karton “flach legen”
2. Untere Lasche nach oben umfalten
3. Seitliche (Laengsseite) nach hinten umfalten. Aus der als erstes umgefalteten unteren Lasche entsteht eine Art “Tasche”.
4. Die obere Haelfte der Tuete nach vorne umfalten und unten in die entstandene “Tasche” stecken.
5. Das kleine Paeckchen sollte seine Form nun so halten…
Zusatzvorteil: Zeit”verbrauch”: ca. 7 Sekunden. Wenn man also statt jeden dritten Tag (10x/Monat) in den Keller zu rennen (5 Min) nur jeden Samstag (vor dem Autowaschen) den Muell weg bringt, spart man pro Monat ca. eine halbe Stunde Zeit! Und Sparen is doch voll hip weil wir nicht bloed sind.
oh mann, binnich hacke… erst Vorgluehweinmarkt, dann Heros-Lemberger…

Eingefrorene Elektronen

Wednesday, November 23rd, 2005

Die technischen Geraete (siehe letzter Beitrag) die mit auf Tour sollen, muessen ja auch irgendwie zuverlaessig mit Strom versorgt werden. Viel mehr als Batterien bleibt da nicht als Kraftquelle. Fuer wirklich lange Touren kann man ueberlegen, ob man ein (schweres) Solarpanel (um Akkus zu laden) mitnehmen moechte. Aber bei dem relativ geringen Stromverbrauch der Geraete und den leistungsschwachen (da kleinen) Solarzellen lohnt sich das Mitschleppen meist nicht. Leider machen die Hersteller keine Kapazitaetsangaben fuer ihre Batterien. Die Begriffe Extralang, Megapower, Hyperultra etc. helfen einem einfach nicht weiter… deshalb muss man mal wieder ausprobieren (Batteriesponsor? ;)).
Fuer laengere Touren bei denen man sich auf die Geraete verlassen koennen sollte, oder Touren bei Kaelte verwende ich meist (recht teure) Lithiumzellen. Nach einigen Tests bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einiges darunter hab ich festgestellt, dass Alkalizellen und Akkus (NiMh) schnell versagen. Die Spannung sinkt so stark, dass ein Arbeiten mit PDA und GPS nicht lange moeglich ist. Fuer Wochenendtouren (bei Waerme) reichen natuerlich gute Akkus.

Reisetage”buch”

Monday, November 21st, 2005

Tatsaechlich schleppe ich (wie im Alltag) auf fast jeder Tour mein “elektronisches Notizbuch” (Psion 5mxPro) mit. Ohne bin ich generell etwas aufgeschmissen ;)
Alle wichtigen und unwichtigen Infos habe ich darin gespeichert - - statt in meinem Hirn :( Meine Telefonnummer?! Augenblick… (klappt den 5mx auf, tippt wild herum…) … Hier: “07131-764xxxx…”. - So laeuft das ;)
Aber auch der Bekanntenkreis (sonst sanft verstaendnisvoll darueber laechelnd!) greift gerne mal auf die Daten zu (Wikipedia, Bahnauskunft, Woerterbuch, eMail-Abruf etc.) oder fragt zumindest staunend, warum denn der Reisebericht wieder so schnell online war…

Was vor der Tour gespeichert wird:
- Telefonnummern/Adressen
- Routendaten (eventuell GPS-Koordinaten) mit Infos (Zwischenziele, Ziel)
- Erinnerungstags
- neueste Wikipedia-Version

Was unterwegs gespeichert wird:
- Telefonnummern/Adressen ;) (das hat sich bewaehrt!)
- Tatsaechliche Routendaten (GPS-Koordinaten, geaenderte Route etc.)
- Wetterinfos
- Erinnerungstags
- Infos zu Fotos (mit Bildnummer)
- Tagebuch

Das Tagebuch wird in eine spezielle Datenbank geschrieben aus der spaeter per Macro schnell die html-Datei (inkl. Fotos) generiert wird. Die kann dann per FTP an schneiderwelt.de geschickt werden - und schon ist der neueste Tourenbericht online.
Bei extremen “Leichtgewichts-Touren” nehme ich nur einen Notizblock und ‘nen Bleistift mit. Ich fuehle mich dann zwar extrem “nackt” - das spart aber 200 Gramm ;)

Myo XP vs. TX1

Sunday, November 20th, 2005

Hab’ die Myo XP und die TX1 mal aus gleichem Abstand die Wand anstrahlen lassen.
Erstens aus ca. 1,5m Entfernung (Spotstrahler) und zweitens aus ca. 40cm Entfernung (Flutlicht). Nur dass man mal so etwa einen Vergleich von Helligkeit und Streuung hat.
Links die Myo XP (Petzl) und rechts die TX1 (Lucido).

Erzwungene Konvektion hautnaher Luft*

Monday, November 14th, 2005

Bild aus www.wikipedia.de Gestern Mittag war’s waehrend einer kleinen Tour auf einer nahen Hochebene recht zugig und kalt. Ich erinnerte mich an die Windchill-Tabelle. Aber eben nicht so genau, als dass ich sie haette genauer wiedergeben koennen :(
Die Tabelle gibt die ungefaehre gefuehlte Temperatur in Abhaengigkeit von der Windgeschwindigkeit an.
Letzten Endes hat’s mir gereicht zu wissen dass es kalt ist und dass ich die Daunenschicht drueber ziehen muss ;) …

* (… Fuer den Phasenuebergang des Wassers notwendige Energie wird dabei aus der Koerperoberflaeche abgezogen…)
Quelle: www.wikipedia.de

Dornbrusco aus H-Bronx!

Sunday, November 13th, 2005

Huiuiui
eben mal ‘nen Dornfelder der WG Heilbronn-Weinsberg-Erlenbach probiert. Ja mei is der suess. Also den kannst’ locker den “suessen” Maedelz als Lambrusco andrehen ;) Aber halt aus der Region! Is doch suppa!

Muesli im Hosentaschenformat

Sunday, November 13th, 2005

Also erstens schmecken die Powerbars oder sonstige “Muesliriegel”-fabrikate echt stark suess! Und suess schmecken sie. Und dann sind sie auch noch rech suess.
Zweitens: Was machen, wenn der Vorrat der leckereren Oeko-Muesliriegel gerade mal am Sonntag wenn man die abgefahrnste MTB- oder Wandertour des Jahres machen will aufgebraucht ist? Praktische Verpflegung selber bauen!

Rezept:
- 300g Haferflocken/Mueslimischung
- 250g Honig (oder eben weniger?)
- 150g Butter o.ae.
- 100ml Wasser
- 100g Mandeln o.ae. gehackt
- 100g Haselnuesse, Cashew-Kerne o.ae. gehackt
- 150g Rosinen, andere getrocknete Fruechte (gehackt) aller Art
- 50g Mehl
- bei bedarf etwas Kakao oder gehackte Blockschokolade

Backofen auf 150 Grad. Zutaten mischen und (mit der Kuechenmaschine) verruehren. Auf Backblech verteilen (1-2 cm) und in untere haelfte des Ofens damit. Ca. eine Stunde backen. Sind sehr lecker geworden und werden oefter am Start sein :)
Aber es geht auch noch einfacher: Ein Wurst-, Kaesebrot oder so mitnehmen ;) !

Gute Nacht auf der SimLight 10DLX

Sunday, November 13th, 2005

Die erste Wintergrille war angesagt. Schliesslich isses ja schon November, da kann man das schon mal machen - die Naechte sind ja auch schon relativ kalt zur Zeit.
Die Fete an sich bleibe hier mal aussen vor - es geht jetzt eher um die Zeit danach: Wenn man ruhig und entspannt auf einer warmen weichen unterlage liegen will, sich den eisig klaren Sternenhimmel noch einige Minuetchen anschaut und dann langsam einschlummert… chrrrrrrrr…
Und eben so aehnlich hab’ ich das gemacht. Bin nach dem letzten Schluck Tee in den fluffigen Schlafsack gekrochen. Und dieser lag wohlweislich auf meiner neuen SimLight-Isomatte :) Jo wahnsinn! Fast besser als Zuhaus’ ;) So dick, so warm und dank der regulierbarkeit des Luftdrucks nicht zu weich und nicht zu hart.
Entlang der Laengsseiten der SimLight ist jeweils ein Klettbaend angebracht. Auf der einen seite der flauschige Teil, auf der anderen Seite die “Haeckchen”. So ist es moeglich zwei bis unendlich viele dieser Matrazen aneinander zu “heften” (und wehe es takkert jetzt jemand die Matten mit Heftklammern zusammen und beschwert sich dann bei mir…!).
Also wie gesagt war die Nacht zwar schon recht kalt, aber eine SimLight ist schon fast beleidigt, wenn man sie bei Temperaturen ueber -5 Grad Celsius einsetzt. Bei diesen laschen 3 Grad kann sie gar nicht anders, als super zu isolieren!

Katadyn Mini Wasserfilter

Friday, November 11th, 2005

Um nicht zu viel Gewicht in Form von Trinkwasser mitschleppen zu muessen hatten wir einen kleinen Wasserfilter dabei. Den Katadyn Mini. Im Sommer hatten wir das ding schon erfolgreich auf Touren in den korischen Bergen in Verwendung.
Aber hier uff dr Alb war das direkte Filtern von Wasser aus dem scheinbar klaren Bach etwas problematisch. Nach einem knappen Liter Wasserdurchsatz ging kaum noch etwas - die Filterkerze setzte sich (da sieht man mal, was der Bach so alles mitschwemmt) recht schnell zu. Also war regelmaessiger Ausbau (geht zum Glueck superschnell!) angesagt um die Filterkerze zu reinigen… Diese Prozedur nach jedem Liter brachte aber wenig Spass, wollten wir doch ca. 20 Liter fassen…
Also beschlossen wir das Wasser bei bedarf am Platz zu reinigen und tankten die Wassersaecke mit ungereinigtem Wasser voll. Nach einer Ruhefase (fuer’s Wasser ;)) am Campground, war das schnelle Filtern kein Problem mehr.

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