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Archive for the 'Tests' Category

Neuer Boden Hilleberg Nallo II

Samstag, Juli 18th, 2009

Letzes jahr hab ich mir in’s Nallo II neue Zipper, neue Gummis und nobler Weise auch einen neuen Boden einbauen lassen… Letzteres haette ich lieber sein lassen sollen. Die vergangene Nacht war gewoehnungsbeduerftig ;(
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geschrieben mit Wordmobi

Bin jetzt mal am Testen, ob es undichtes Bodenmaterial ist, oder ich Hirnie irgendwie die “Bodenwanne” am Fussende so nach unten gedrueckt habe, dass das verd. Wasser einfach ueber den Rand reinfliessen konnte …
Was mir in der Nacht wirklich geholfen hat, war der Sanctuary XP – Schlafi. Ich lag mit dem Fussteil (so ca. 30cm der Schlafsacklaenge) in dieser leckeren Pfuetze. Und es muss echt lang gedauert haben, bis etwas Naesse zu meinen Fuessen vorgedrungen war. Und wirklich dramatisch war’s dann auch nicht. Mein Pound (den ich fast fuer diese Nacht verwendet haette) haette sicher fiess viel Wasser aufgesaugt … bua, moechte man nicht.

Petzl Myo RXP Testbericht auf “Running Spots”

Donnerstag, Juli 9th, 2009

“Fastwind” von Running Spots hat die Petzl Myo RXP getestet. Hier http://runningspots.wordpress.com/2009/07/02/petzl-myo-rxp-ists-grad-nacht/ sein Bericht. Und ich hab’ immer noch keine in der Hand gehabt :(

Mobiles Bloggen mit WordMobi

Freitag, Mai 15th, 2009

Ausser meinem Notizblock hab’ ich auf Touren immer auch ein elektronisches Gerät dabei, mit dessen Hilfe ich in (m)einen Blog schreiben kann.

Die Anfänge machte ich 2003 mit einem Siemens S45 in (Infrarot-)Verbindung mit einem Psion Serie 5mx. Damals aktualisierte ich von einer 2-woechigen Nordlandwanderung (Finnland, Schweden, Norwegen) aus die Website mit den aktuellen Tagebucheintragungen. Das sah alles stark textbasiert aus und man musste einige html-Tags kennen, aber es funktionierte schon.
In der Zwischenzeit geht das alles einfacher :)

Mit einem Nokia E71 und dem Programm WordMobi ist ruck-zuck ein Blogeintrag übertragen. Inklusive Bild, Kategorie etc. Nur schreiben muss man noch selbst – aber das ohne lästige html-Tags o.ae. Die aktuelle Programmversion gibt’s auf der WordMobi Projektseite. Da die Mobilfunk-Datentarife – auch die Auslandstarife – in der Zwischenzeit halbwegs bezahlbar sind, kann man sich schon mal den Gag machen und von “outdoors” – vom Urlaub, der Trekkingtour, der Alpenüberquerung etc. – den Blog mit “wichtigen” Infos und spassigen Tagebuchberichten füttern.

z.B. diese zwei Berichte wurden via WordMobi erstellt:
- Rucksack BD Revelation L45 ext.
- Dosenkocher statt Gasbrenner auf Gomera

Therm-a-Rest NeoAir im Schlummertest

Dienstag, April 14th, 2009

Über die Feiertage hab’ ich mal ‘n bischen auf der neuen Luftmatratze (Luma) “NeoAir” von Therm-a-Rest geschlummert. Sehr gemütlich. Und warm! Bei den derzeitigen Temperaturen faellt schnell auf, dass das Obermaterial etwas “schwitziger” ist, als z.B. das der ProLite von TaR! Aber im Schlafsack liegend fällt das nicht in’s Gewicht. Dafür ist es griffiger. Beim pennen auf abschuessigem Gelaende bleibt man foermlich auf der NeoAir “kleben”!
Als Fan von Dreiviertelmatten mit untergelegter Evazote ist die Mattendicke etwas gewöhnungsbedürftig, weil Kopf und Schienbeine von der gut 6 cm dicken NeoAir weiter herunter “hängen” als von einer 2,5cm dicken ProLite-Matte. Naja, für’n Kopp hab ich eh meist eine Jacke o.ae. als Kopfkissen, und an den Beinen ist der Abstand auch auf dauer nicht störend.
Etwas störend wirkt dagegen das Ventil. Es ist auf der Oberseite (Liegefläche) der Luma angebracht (siehe Bild). Man hat Sorge, dass man da mal ordentlich dran haengen bleibt – egal ob sich das Ventil am Kopf-, oder Fussende befindet.
Jetzt noch einige Vergleichsbilder zwischen ProLite und NeoAir (beide von Therm-a-rest).

WIe z.B. auch Lighthiker in seinem Blog schreibt, ist das Material, aus dem die NeoAir gefertigt ist, recht dünn. Und daher wahrscheinlich auch recht anfällig. Mir kommt da die nicht viel schwerere (ca. 70 Gramm mehr) neue ProLight irgendwie stabiler vor. Die würde ich auch mal direkt auf nicht ganz perfekt von spitzen Steinen befreites Terrain legen.  ‘Ne Interessante Alternative wären eventuell auch die BMW Torsolight oder ‘ne ProLite XS (?) wie sie bei trailblaze beschrieben und getestet werden.

Dieses spannende Thema, das im Juli 2008 begann, wartet jetzt nur noch auf die Langzeittester und Tuner ;)

Therm a Rest “NeoAir” – erste Eindrücke u. Gedanken

Mittwoch, April 8th, 2009

Schon seltsam. Meine erste Isolierschicht gegen die Bodenkälte für’s Schlafen im Freien war eine Trekkingluftmatratze. Das ist ca. 2 Jahrzehnte her. Damals schien sie mir auch teuer, die Luma. Musste lange drauf sparen. Ich schätze mal, die hat 17.- DM oder so gekostet. Nach diversen “Platten” stieg ich um auf eine noch teurere Evazotematte – so 30.- DM ca. Die gibt’s heute noch und die funktioniert. Spitze!
Ich dachte, nie wieder so dumm zu sein, eine luftgefüllte Matte zu kaufen…
Der Wahn nach leichtem Equipment bescherte mir jetzt (zumindest temporär) den “Rückschritt” zu einer zweiten Luftmatratze.
Mit 241 Gramm ist die NeoAir S von Therm a Rest schon einiges leichter als die damalige Luma mit 680 Gramm aber auch etwas teurer… so knappe 42 Cent pro Gramm* sollte man beim Kauf über den Tresen reichen :(

Mit dabei ist ein süßer Packsack (gute 13 Gramm) und ein Schreiben, wie toll schnell (weniger als 2 Minuten!) eventuelle Löcher in der NeoAir flickbar seien. Mit einem optional(!) erhältlichen Reparaturset.
Und ich hab’ mich schon über den mitgelieferten Packbeutel gewundert – schon das muss bei TaR für heisse Diskussionen gesorgt haben (können wir uns das Leisten? Schmeisst der wahrhafte Ultraleichttrekker den Packbeutel nicht eh weg? Dann machen wir die NeoAir aber teuerer, …). Aber dann noch ein kleines Reparaturset (eventuell selbstklebende Flicken?) dazu? Nä, also das geht nu echt nich!
Hält man die zusammengerollte Luma in den Händen, wirkt sie wirklich putzig! Mich erinnert sie so an diese Müllbeutelrollen vom Drogeriemarkt. Raschelt auch so ähnlich. Schon mal 80kg auf ‘ne aufgeblasene Mülltüte gesetzt? Unglaublich dünn ist das Material.

Beim Ausrollen der Luma fällt auf, dass sie irgendwie leicht gummiert ist – auf der Unterseite (kein Rutschen auf dem Zeltboden) wie auch auf der Liegefläche – richtig Grip hat der Stoff!
Dann muss gepustet werden – so ca. 20 mal. Prall und schön liegt die NeoAir da. Oberseite Neonhellgrün, Unterseite Grau. Und dick, finde ich sie. Bin halt fast nur 4mm Evas gewöhnt. Hier warten aber sechs cm Bequemlichkeit auf den müden Wandersmann: Der übliche Luftmatratzeneffekt, dass man jede Bewegung am Fussende am Kopf mit Auf- oder Abwippen spürt (und umgekehrt), ist durch die vielen Kammerverbindungen innerhalb der Luma zumindest gedämpft. Die Schaumstoff- oder Daunengefüllten Matten von Tar, Exped etc. bieten da mehr Komfort. Das Plastikmaterial, das in keinster Weise an gemütlich samtige Baumwolle o.ä. erinnert, ist bei Bewegungen auch etwas lauter als Synmat etc.
Wenn man das Material so anschaut, möchte man die Luma wirklich nicht direkt auf steinigem Gelände, in Wald, Wiese etc. verwenden. Eine dünne Evazotematte ist bei mir eh immer mit dabei. Und im Zelt sollte es sowieso gut gehen (wenn man beim Aufbau darauf geachtet hat, dass der Zeltboden heil bleibt).
Jetzt mal schauen, wie’s sich darauf schläft …
Gewicht NeoAir Gr. S (120cm): 241 Gramm, Gewicht Packsack: 14 Gramm

Rucksack BD Revelation L45 ext.

Samstag, März 28th, 2009

Auch wenn sie bekannt ist für ihre Trockenheit, wagen wir eine Wandertour auf La Gomera. Der Wasserfilter soll uns nichts nützen – weder abgestandenes Regenwasser noch ein Bewässerungskanal kreuzen unseren Weg. Viel Meerwasser gäbe es, aber ‘nen Meerwasserentsalzer besitzen wir noch nicht.
Also müssen wir die ganze Flüssigkeit mitschleppen. Auf dem Bild sieht man die Vorzüge des Black Diamond Revelation L45. Er packt mehr, als man ihm ansieht!
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Posted by Wordmobi

either exchange your gadgets or return your charger…

Montag, März 2nd, 2009

Hier hatte ich kurz von dem Ladeproblem mit dem Solarladegerät ScottyPro berichtet. Lighthiker’s World hat mit diversen Solarladern rum getestet und hat eine Erklärung, die eventuell auch auf das Scotty übertragen werden kann: Die Elektronik begrenzt den Strom zu sehr, der Lader liefert einfach zu wenig mAmps. Die Lösung, die ich ziemlich cool finde: “… either exchange your gadgets or return your charger…” :) Super! :)

LED-Laterne “Orbit” von Black Diamond

Montag, Dezember 8th, 2008

Es begab sich vor einigen Monaten, genauer im März, da hier schon die kleine “Orbit” angesprochen wurde.
Nun hab ich sie schnell mal ausprobiert, gemessen und gewogen.

Erst mal: Die LED-Laterne sieht verd. gut aus! Es sollte ein “i” vor “Orbit” stehen, oder ein bläulich hintergrundbeleuchteter Apfel drauf sein. Sie würde sich im TGV gut machen – auf dem Tischchen stehend, neben iPhone und MacBook Air ;)
Länge:10,6 cm, Durchmesser (oben): 5,6 cm, Gewicht max. 130 Gramm inkl. Batterien.

Das duchdachte Reflektorsystem (das Licht einer 1W-LED wird im Lampenoberteil von einem Spiegelsystem in flachem Winkel nach unten gestreut) bewirkt eine weite und gleichmäßige Ausleuchtung der nahen Umgebung. Wie üblich bei Laternen, ist direkt unter der Lichtquelle ein Schatten, aber im Zelt oder im Baum hängend bietet die Orbit auch mehreren Personen genug Lich für’s Lesen, Schreiben, Spielen etc.

Die LED ist stufenlos dimmbar und z.B. im Zelt wird für’s Lesen meist nur die schwächste Leuchtkraft benötigt. Für die gesellige Runde bietet die Laterne aber auch eine recht helle Ausleuchtung mit einem Durchmesser von ca. 3m.

Stromversorgung: Vier Microbatterien (AAA) schluckt die Orbit und bei voller Leistung soll sie 10 Stunden damit leuchten.

Hier mal ein kleiner Vergleich (ca.-Werte) der UCO Kerzenlaterne mit der Orbit von Black Diamond:

Solarlader ScottyPro (für Garmin Vista u. Nokia 9300i) mit auf Tour

Samstag, November 22nd, 2008

Für den Betrieb eines MP3-Players hatten wir den ScottyPro ja schon eine Woche im Dauereinsatz. Das hatte relativ gut funktioniert. Das einzige Problem war, dass die Ladeelektronik des Players (mit internem Akku!) nicht wirklich kapierte, was los ist. Eigentlich ganz schlau, sollte sie bei Anschluss eines Ladegerätes den eventuell noch nicht vollständig entladenen Akku erst entladen, um ihn dann frisch zu füllen.

Bei einem Solarlader mit seinem doch recht unkonstanten Stromfluss (Unterbrechung durch Schatten auf dem Panel) wird’s da etwas komisch ;) — Nuja, war ja nicht schlimm, die Sonne schien ja 12 Stunden am Tag und brachte immer genug Kraft für den Player + noch etwas Ladestrom für 2 Mignonzellen.
Auf der Tour in den korsischen Bergen verhielt es sich etwas anders. Der Solarlader hing auf dem Rücken und zeigte mehr oder weniger gut ‘gen Süden (daher sind wir in Richtung Norden gewandert ;)). Die Akkus für den GPS-Empfänger hielten wir mit dieser Methode halbwegs gefüllt. Problematisch wurde es beim Laden des vollständig entladenen Mobiltelefonakkus. Da schien der Saft nicht zu reichen um den Ladevorgang des Telefons anzustossen :(
Zum Glück war neben dem nicht mehr hochfahrenden Communicator 9300i noch ein kleiner Notizblock mit Bleistift zur Hand (darauf sind auch die wichtigsten Informationen, Adressen und Telefonnummern notiert). Auch mit frischen Alkali-Mignonzellen im Scotty startete der
Communicator nicht. Da sollte das Adapterkabel einfach mal mehr Saft
durch lassen. Denn zu Hause mit dem 220V-Lader startete das Handy
sofort.
Für das Commi-Ladeproblem sollte noch eine Lösung gefunden werden. Weil zumindest ab und an geb’ ich an die Heimat gerne mal durch, dass alles bestens ist …

Hilleberg Rajd im Sturm

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Bitte beachten Sie: Das Rajd ist ein ultraleichter Wetterschutz, kein Zelt.
So steht es in der Einleitung der Anleitung des Rajd geschrieben :) Rajd ist ein kleiner Einwand-Regenschutz in Form eines Zeltes – ein erweitertes Tarp mit Boden, könnte man auch sagen.

Während der ersten Septemberwoche sollte es als Schutz gegen schlechtes Wetter in den korsischen Bergen (Ultraleichttour 2008) dienen. Dort entsteht an Nachmittag gerne mal ein kräftiges Gewitter, mit Hagel und Sturm garniert …
Hagel und Gewitter hatten wir nicht, aber eine regnerische und sehr stürmische (geschätzte Windstärke 8-9?) Nacht mussten wir und das Rajd über uns ergehen lassen.
Super laut war es – das Zelt flatterte trotz bester Abspannung heftigst und regelmäßig bekamen wir “Schläge” von den Stoffbahnen ab. Wir dachten anfangs, daß das ganze Gebilde nicht halten kann – das dünne Stöffchen, die dünnen Abspannleinen, die popeligen Plastikbefestigungsösen am First, die Mini-Leinenspanner etc. Aber alles blieb stabil und wir blieben inklusive Gepäck trocken!
Auch das Kondensproblem, das man dem Rajd besonders nachsagt, blieb aus. Wahrscheinlich eben wegen des Sturms – der lüftete doch auch den Innenraum des Rajds kräftig durch.

Die unteren Bildchen zeigen doch recht deutlich die Zugeständnisse des Rajd an die Stabilität bei Sturm – obwohl es sich trotz unpraktischer Aerodynamik wacker schlägt ;) Und hey, die Zeltstangen – beste Buchenqualität.