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Archive for the 'Ausrüstung' Category

Petzl Myo RXP Testbericht auf “Running Spots”

Thursday, July 9th, 2009

“Fastwind” von Running Spots hat die Petzl Myo RXP getestet. Hier http://runningspots.wordpress.com/2009/07/02/petzl-myo-rxp-ists-grad-nacht/ sein Bericht. Und ich hab’ immer noch keine in der Hand gehabt :(

Therm-a-Rest NeoAir im Schlummertest

Tuesday, April 14th, 2009

Über die Feiertage hab’ ich mal ‘n bischen auf der neuen Luftmatratze (Luma) “NeoAir” von Therm-a-Rest geschlummert. Sehr gemütlich. Und warm! Bei den derzeitigen Temperaturen faellt schnell auf, dass das Obermaterial etwas “schwitziger” ist, als z.B. das der ProLite von TaR! Aber im Schlafsack liegend fällt das nicht in’s Gewicht. Dafür ist es griffiger. Beim pennen auf abschuessigem Gelaende bleibt man foermlich auf der NeoAir “kleben”!
Als Fan von Dreiviertelmatten mit untergelegter Evazote ist die Mattendicke etwas gewöhnungsbedürftig, weil Kopf und Schienbeine von der gut 6 cm dicken NeoAir weiter herunter “hängen” als von einer 2,5cm dicken ProLite-Matte. Naja, für’n Kopp hab ich eh meist eine Jacke o.ae. als Kopfkissen, und an den Beinen ist der Abstand auch auf dauer nicht störend.
Etwas störend wirkt dagegen das Ventil. Es ist auf der Oberseite (Liegefläche) der Luma angebracht (siehe Bild). Man hat Sorge, dass man da mal ordentlich dran haengen bleibt - egal ob sich das Ventil am Kopf-, oder Fussende befindet.
Jetzt noch einige Vergleichsbilder zwischen ProLite und NeoAir (beide von Therm-a-rest).

WIe z.B. auch Lighthiker in seinem Blog schreibt, ist das Material, aus dem die NeoAir gefertigt ist, recht dünn. Und daher wahrscheinlich auch recht anfällig. Mir kommt da die nicht viel schwerere (ca. 70 Gramm mehr) neue ProLight irgendwie stabiler vor. Die würde ich auch mal direkt auf nicht ganz perfekt von spitzen Steinen befreites Terrain legen.  ‘Ne Interessante Alternative wären eventuell auch die BMW Torsolight oder ‘ne ProLite XS (?) wie sie bei trailblaze beschrieben und getestet werden.

Dieses spannende Thema, das im Juli 2008 begann, wartet jetzt nur noch auf die Langzeittester und Tuner ;)

Therm a Rest “NeoAir” - erste Eindrücke u. Gedanken

Wednesday, April 8th, 2009

Schon seltsam. Meine erste Isolierschicht gegen die Bodenkälte für’s Schlafen im Freien war eine Trekkingluftmatratze. Das ist ca. 2 Jahrzehnte her. Damals schien sie mir auch teuer, die Luma. Musste lange drauf sparen. Ich schätze mal, die hat 17.- DM oder so gekostet. Nach diversen “Platten” stieg ich um auf eine noch teurere Evazotematte - so 30.- DM ca. Die gibt’s heute noch und die funktioniert. Spitze!
Ich dachte, nie wieder so dumm zu sein, eine luftgefüllte Matte zu kaufen…
Der Wahn nach leichtem Equipment bescherte mir jetzt (zumindest temporär) den “Rückschritt” zu einer zweiten Luftmatratze.
Mit 241 Gramm ist die NeoAir S von Therm a Rest schon einiges leichter als die damalige Luma mit 680 Gramm aber auch etwas teurer… so knappe 42 Cent pro Gramm* sollte man beim Kauf über den Tresen reichen :(

Mit dabei ist ein süßer Packsack (gute 13 Gramm) und ein Schreiben, wie toll schnell (weniger als 2 Minuten!) eventuelle Löcher in der NeoAir flickbar seien. Mit einem optional(!) erhältlichen Reparaturset.
Und ich hab’ mich schon über den mitgelieferten Packbeutel gewundert - schon das muss bei TaR für heisse Diskussionen gesorgt haben (können wir uns das Leisten? Schmeisst der wahrhafte Ultraleichttrekker den Packbeutel nicht eh weg? Dann machen wir die NeoAir aber teuerer, …). Aber dann noch ein kleines Reparaturset (eventuell selbstklebende Flicken?) dazu? Nä, also das geht nu echt nich!
Hält man die zusammengerollte Luma in den Händen, wirkt sie wirklich putzig! Mich erinnert sie so an diese Müllbeutelrollen vom Drogeriemarkt. Raschelt auch so ähnlich. Schon mal 80kg auf ‘ne aufgeblasene Mülltüte gesetzt? Unglaublich dünn ist das Material.

Beim Ausrollen der Luma fällt auf, dass sie irgendwie leicht gummiert ist - auf der Unterseite (kein Rutschen auf dem Zeltboden) wie auch auf der Liegefläche - richtig Grip hat der Stoff!
Dann muss gepustet werden - so ca. 20 mal. Prall und schön liegt die NeoAir da. Oberseite Neonhellgrün, Unterseite Grau. Und dick, finde ich sie. Bin halt fast nur 4mm Evas gewöhnt. Hier warten aber sechs cm Bequemlichkeit auf den müden Wandersmann: Der übliche Luftmatratzeneffekt, dass man jede Bewegung am Fussende am Kopf mit Auf- oder Abwippen spürt (und umgekehrt), ist durch die vielen Kammerverbindungen innerhalb der Luma zumindest gedämpft. Die Schaumstoff- oder Daunengefüllten Matten von Tar, Exped etc. bieten da mehr Komfort. Das Plastikmaterial, das in keinster Weise an gemütlich samtige Baumwolle o.ä. erinnert, ist bei Bewegungen auch etwas lauter als Synmat etc.
Wenn man das Material so anschaut, möchte man die Luma wirklich nicht direkt auf steinigem Gelände, in Wald, Wiese etc. verwenden. Eine dünne Evazotematte ist bei mir eh immer mit dabei. Und im Zelt sollte es sowieso gut gehen (wenn man beim Aufbau darauf geachtet hat, dass der Zeltboden heil bleibt).
Jetzt mal schauen, wie’s sich darauf schläft …
Gewicht NeoAir Gr. S (120cm): 241 Gramm, Gewicht Packsack: 14 Gramm

Dosenkocher statt Gasbrenner auf Gomera

Sunday, March 29th, 2009

Nach der Ankunft in San Sebastian hatten wir auf die Schnelle keine Gaskartusche für unseren Kocher gefunden. Was es aber auch im Supermarkt gibt, ist Spiritus.
Auch damit lässt sich halbwegs gut kochen. Ne aufgeschnittene Dose als Brenner, 3 Steine als Topfständer und fertig. Mindestens der Brenner ist Ultraleicht. Zuhause sollt ich mir dann doch mal die diversen Anleitungen für Dosenkocher anschauen, vielleicht ist da einer dabei, der schnell und einfach (Werkzeug=Taschenmesser oder Leatherman wave) herstellbar ist.
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Rucksack BD Revelation L45 ext.

Saturday, March 28th, 2009

Auch wenn sie bekannt ist für ihre Trockenheit, wagen wir eine Wandertour auf La Gomera. Der Wasserfilter soll uns nichts nützen - weder abgestandenes Regenwasser noch ein Bewässerungskanal kreuzen unseren Weg. Viel Meerwasser gäbe es, aber ‘nen Meerwasserentsalzer besitzen wir noch nicht.
Also müssen wir die ganze Flüssigkeit mitschleppen. Auf dem Bild sieht man die Vorzüge des Black Diamond Revelation L45. Er packt mehr, als man ihm ansieht!
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Posted by Wordmobi

Solarlader ScottyPro (für Garmin Vista u. Nokia 9300i) mit auf Tour

Saturday, November 22nd, 2008

Für den Betrieb eines MP3-Players hatten wir den ScottyPro ja schon eine Woche im Dauereinsatz. Das hatte relativ gut funktioniert. Das einzige Problem war, dass die Ladeelektronik des Players (mit internem Akku!) nicht wirklich kapierte, was los ist. Eigentlich ganz schlau, sollte sie bei Anschluss eines Ladegerätes den eventuell noch nicht vollständig entladenen Akku erst entladen, um ihn dann frisch zu füllen.

Bei einem Solarlader mit seinem doch recht unkonstanten Stromfluss (Unterbrechung durch Schatten auf dem Panel) wird’s da etwas komisch ;) — Nuja, war ja nicht schlimm, die Sonne schien ja 12 Stunden am Tag und brachte immer genug Kraft für den Player + noch etwas Ladestrom für 2 Mignonzellen.
Auf der Tour in den korsischen Bergen verhielt es sich etwas anders. Der Solarlader hing auf dem Rücken und zeigte mehr oder weniger gut ‘gen Süden (daher sind wir in Richtung Norden gewandert ;)). Die Akkus für den GPS-Empfänger hielten wir mit dieser Methode halbwegs gefüllt. Problematisch wurde es beim Laden des vollständig entladenen Mobiltelefonakkus. Da schien der Saft nicht zu reichen um den Ladevorgang des Telefons anzustossen :(
Zum Glück war neben dem nicht mehr hochfahrenden Communicator 9300i noch ein kleiner Notizblock mit Bleistift zur Hand (darauf sind auch die wichtigsten Informationen, Adressen und Telefonnummern notiert). Auch mit frischen Alkali-Mignonzellen im Scotty startete der
Communicator nicht. Da sollte das Adapterkabel einfach mal mehr Saft
durch lassen. Denn zu Hause mit dem 220V-Lader startete das Handy
sofort.
Für das Commi-Ladeproblem sollte noch eine Lösung gefunden werden. Weil zumindest ab und an geb’ ich an die Heimat gerne mal durch, dass alles bestens ist …

Perfekte Isomatte

Friday, October 10th, 2008

Nachdem ich auf der “Outdoor”-Messe in Friedrichshafen die NeoAir von Therm a Rest gesehen habe, musste ich doch mal wieder überlegen, ob es nicht eine etwas leichtere, bequemere, wärmere und robustere(?) Mattenkombination für mich gibt als die, die ich im Moment nutze …
Klar, die superpraktische “Double Mat” von Exped muss immer mit!
Aber was kommt drauf auf diese Matte? Bisher ist es eine Prolite 3 Short von Thermarest. Diese Kombination mit ihren 750 Gramm reicht gut von Frühjahr bis Spätherbst. Die Prolite Short soll nächstes Jahr zwar etwas (40g?) leichter werden (dann 310g), aber der Knüller ist natürlich die NeoAir S mit 260 Gramm ;)
Also damit würde ich 100 Gramm an meinem komfortablen Liegesystem sparen.
Hätte dann aber auch 100,- Euro(!) weniger im Sack! Im Frühjahr 2009 dann, vorher gibt’s die NeoAir nicht :(
Die kleine bunte Tabelle ist zum schnellen Gewichts-, Kosten-, R-Wertvergleich von Thermarest-, und Exped-Isoliermatten.

Hilleberg Rajd im Sturm

Wednesday, October 1st, 2008

Bitte beachten Sie: Das Rajd ist ein ultraleichter Wetterschutz, kein Zelt.
So steht es in der Einleitung der Anleitung des Rajd geschrieben :) Rajd ist ein kleiner Einwand-Regenschutz in Form eines Zeltes - ein erweitertes Tarp mit Boden, könnte man auch sagen.

Während der ersten Septemberwoche sollte es als Schutz gegen schlechtes Wetter in den korsischen Bergen (Ultraleichttour 2008) dienen. Dort entsteht an Nachmittag gerne mal ein kräftiges Gewitter, mit Hagel und Sturm garniert …
Hagel und Gewitter hatten wir nicht, aber eine regnerische und sehr stürmische (geschätzte Windstärke 8-9?) Nacht mussten wir und das Rajd über uns ergehen lassen.
Super laut war es - das Zelt flatterte trotz bester Abspannung heftigst und regelmäßig bekamen wir “Schläge” von den Stoffbahnen ab. Wir dachten anfangs, daß das ganze Gebilde nicht halten kann - das dünne Stöffchen, die dünnen Abspannleinen, die popeligen Plastikbefestigungsösen am First, die Mini-Leinenspanner etc. Aber alles blieb stabil und wir blieben inklusive Gepäck trocken!
Auch das Kondensproblem, das man dem Rajd besonders nachsagt, blieb aus. Wahrscheinlich eben wegen des Sturms - der lüftete doch auch den Innenraum des Rajds kräftig durch.

Die unteren Bildchen zeigen doch recht deutlich die Zugeständnisse des Rajd an die Stabilität bei Sturm - obwohl es sich trotz unpraktischer Aerodynamik wacker schlägt ;) Und hey, die Zeltstangen - beste Buchenqualität.

Exped Airmat 7,5 im Poolparty-Test

Thursday, August 14th, 2008

Liegematten waren hier ja schon im Test. Wichtige Kriterien waren Liegekomfort, Gewicht und Stabilität.
In Anbetracht der genialen Temperaturen war nun die Luftmatratze Airmat 7,5 von Exped im Test. Und zwar einfach nur im Pool zum Bespaßen der planschenden Menschen :)
Ich schätze mal, dass sie nicht direkt für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde, aber sicher wird sie (in Zukunft) öfter als spaßige Schwimmhilfe etc. eingesetzt werden - zumindest von mir.
Stabilität:
Eine Woche täglichen Gebrauch unter den unmöglichsten Umständen - zu dritt auf Luma stehen, um sie unter Wasser zu drücken, Luma an Liegestuhl binden um diesen schwimmfähig zu machen, … - hat sie locker überstanden. Regelmäßiges trocknen in der prallen Sonne inklusive.
Tragfähigkeit:
Also die Mädels hat die Airmat 7,5 locker auf dem Wasser getragen!
Die Jungs, die vor lauter Grillsessions und Getränkerunden dann doch so langsam an die 80Kg-Marke heranreichten, dümpelten halt ein paar Zentimeter tiefer durch’s Wasser ;) - aber Wasserkontakt war ja auch erwünscht!
Packmaß:
Bestens! Sonst wäre die Airmat 7,5 (im 45l-Rucksack verstaut) auch nicht mit in’s Testgebiet geflogen! 17×9cm. So klein bekommt man keine andere Luftmatratze zusammen. Passt auch gern in’s Handtäschchen.
Bequemlichkeit:
Sehr bequem auf dem Wasser! Man muss nicht versuchen, sich selbst über Wasser zu halten. Ich kann es mir schwer vorstellen, ohne Luma bei chilliger Musik über’s Wasser zu floaten!
Bequemlichkeit zu Land (eigentlicher Einsatzzweck):
Auch bequem - aber eben das “wackelige” Luma-Feeling bei jeder Bewegung. Das ist eventuell Gewöhnungssache - den nächsten Luma-Schlaftest werde ich wohl mit der NeoAir von TaR starten - bei der soll auch das Isolationsverhalten einiges besser sein (R-Wert 2,5 statt 0,7) so daß man sich damit auch im Frühjahr und Herbst in’s Freie wagen kann.

Pack-Away Lantern von Coleman

Wednesday, April 30th, 2008

Wieder eine LED-befeuerte Laterne. Leider lange nicht so doll wie die Apollo von Black Diamond.
Das Hauptproblem ist die Verteilung des Lichtes. Coleman arbeitet zwar auch mit einem Spiegelsystem - das ist aber irgendwie nicht so sinnvoll ausgearbeitet. Die Leuchte blendet und das Licht wird sehr ungleichmäßig verteilt. Die Abwechslung Hell / Dunkel (Schattenstreifen) im Lichtkegel irritieren beim Lesen so stark, daß man selbst den spannendsten Schmöker schon nach 3 Minuten wieder weg legt und doch lieber den MP3-Player anschmeisst. Die Lampe bietet auch nur 2 Helligkeitsstufen und ein Notfallblinklicht. Wie bei der Apollo schon angemerkt, finde ich einen stufenlosen Dimmer sehr viel praktischer.
Vorteil der Colemanlaterne: Sie ist sehr kompakt! Da kann keine andere Laterne - ob Kerze, Petroleum oder LED - mithalten. Gewichtsmäßig sieht es schon nicht mehr ganz so doll aus - ca. 260 Gramm wiegt die Coleman inkl. Batterien (Apollo 320g).
Wer also eine Laterne möchte, die “nur” das Zelt oder dessen Umgebung erhellen soll, der ist gut bedient (Kostet ‘nen 20er weniger als die Apollo) - fuer Leseratten dagegen wäre eine Laterne mit gleichmäßigerer Ausleuchtung besser.

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