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7-ter Tag (Sa, 16.08.2003) Naehe Rosta-Huette -> Daerta-Huette
Auf einem 1000er haben wir gerade noch so Empfang - wird wohl der letzte "Bericht" fuer die naechsten Tage sein. Aber wir schreiben natuerlich weiter ;) Dafuer gibt's heute malwieder ein Bildchen. Bis bald und machts gut.
--- Und nu der Bericht: Das uebliche Fruestueck mit Kaffee und Muesli konnten wir wieder ueber offenem Feuer im freien zubereiten und geniessen. Claudi hatte heute Geburtstag und so sangen wir ihr ein Geburtstagsstaendchen in Richtung Heilbronn. Unser T-Weg fuehrte uns erst ueber diverse Haengebruecken. Im Sonnenschein folgten wir dem Schmalen Pfad den Hang hinauf. Heidel- und Moltebeeren saeumten unseren Weg. Natuerlich ein gefundenes Fressen fuer uns. Felix stiefelte wie immer wie ein russiges Dreckeimele vorneweg. Der inzwischen sehr garstige Wind zwang uns immer weiter bis wir schliesslich um 15:00 Uhr unsere Mittagsrast hinter einer Kuppe einnahmen. Zuerst gabs Trekkingkekse mit italienischer Pferde- oder Eselssalami und Wildschweinwuerste Hervorragend - und das auf knappen 1000m Hoehe in Norwegen. Nun muemmelten sich alle in Isomatten, Windjacken und Handtuecher ein, um ein bischen zu ruhen. Chris betieg den naheliegenen Gipfel um Empfang mit der Heimat herzustellen. Wir stiegen dann alle zu ihm auf und verfassten noch ein paar Mails. Dann schossen wir noch schnell ein Gruppenbild fuer die Page. Leider gerade jetzt die Psion-Batts schlapp. Die Page konnte Chris noch aktualisieren, fuer alles andere reichte es nicht. Nun trieb uns der scharfe Wind ins Tal zu Stefan, der unterdessen mit Hartwig einen Tee gekocht hatte, der uns allen sehr gut tat. Aus unserer kleinen Rast war nun eine vierstuendige Pause geworden, und so stiegen wir nun im Eiltempo zum Pass und von dort steil ueber Geroellfelder ins Tal hinab. Wieder wurden die zerbrochenen Winterstreckenmarkierungen als Brennholz eingesammelt.
Die Suche nach dem perfekten Lagerplatz gestaltete sich etwas schwieriger, aber wir fanden dann doch einen, der uns zusagte. Ein paar Rentiere schauten noch vorbei, waehrend unser Kartoffelbrei mit Waldpilzsuppe ueberm Feuer brodelte.
Die Temperatur sank auf 5Grad und nur ein Teil blieb noch fuer einen Tee wach. Kaelte und Wind brachten uns einen eher unruhigen Schlaf, doch er reichte aus, um am naechsten Morgen fuer die 25-km-Etappe geruestet zu sein.
[ weiter zum 8. Tag (So, 17.08.2003) ]
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