Computerlogbuch - Nordkalottleden 2003 vom 11.08. bis 01.09. [CGS]

8-ter Tag (17.08.2003) - von der Daerta-Huette zur Dividalshuette

 Daten fuer Ueberflieger:

Tourstart

Daerta-Huette

Wetter

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Wichtige Daten

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Ernaehrung

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Tourziel

Dividals-Huette

Bugs

Besonderheiten

 

Bericht:

Da wir Grosses vorhatten, waren wir schon um acht Uhr am Start. Ein schnell entfachtes Feuerchen waermte uns und unser Kaffeewasser, so dass es wieder ein gemuetliches Fruehstueck wurde - trotz des kuehlen Windes. Fix die Zelte eingerissen, ein Kamm durch die Haare gezogen und gegen Zehn ging's dann los. Der Weg kurvte zuerst durch eine sanfte Landschaft aus kleinen Huegelchen; Rentiere kreuzten uns, ihre Vorfahrt ausnutzend. Dann wurde der Weg immer gerader, unsere Schritte immer geschwinder, so dass wir schnell vorankamen. Eine kurze Pause, ein Riegel, viel zu kalt, weiter ging's. Ein sumpfiges Gebiet kreuzte ebenfalls, mit reicher, leider noch nicht reifen Moltebeerenpracht. Hier fing's auch an zu nieseln, so dass man gerne schnell weiter zog, leicht ansteigend, stark windig, mit leckeren Heidelbeeren am Wegrand. Einem Abstieg und einer Flussquerung folgte der letzte Aufstieg fuer diesen Tag, der sich bei eisigem Wind und leichtem Nieseln sehr unangenehm gestaltete. Dank Hardy's immer zur passenden Zeit hervorgekramten Bonbons bewaeltigten wir auch diese Huerde und konnten dann endlich ins Dividal absteigen, wo ein schoener Wald endlich dem starken Wind seine Grenzen zeigte. Hier fanden wir in der Naehe der Huette ein gemuetliches Plaetzchen, wo wir unsere Zelte aufstellten. Hier sollte nach Durchsicht unserer Lebens- und Genussmittelvorraete unsere grosse Fete starten! Die Bevorratung uebertraf unsere Erwartungen bei weitem, so dass wir als Menues zweierlei bieten konnten: ungarische Rindervariation und einen leckeren Reis-Gemuesetopf. Umrahmt wurde das ganze von Wuerstchen verschiedener Tiere, Tee, Rauchwaren und von Hardy und Chris' gashaktem Pina Colada. Die Stimmung war ausgelassen, selbst schlechte Witze vermochten nicht, sie zu verderben. Gebrannte Mandeln wurden aufgefahren, Pfeife und Kordobaren schafften gemuetliches Ambiente; die Muehe des Tages war vergessen. Als wir endlich den Weg in die Zelte fanden, war jedermanns Rucksack um mindestens einige Kilo an Nahrungsmitteln erleichtert. Unter einem wolkenumrahmten Mond schliefen wir ein.

by Andi

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