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Computerlogbuch - Nordkalottleden 2003
vom 11.08. bis 01.09. [CGS]
6-ter Tag (15.08.2003) - von der Gappo-Huette zur Rosta-Huette
Bericht: Nach ruhiger Nacht und leckerem Muesli, Kaffee und heisser Brause zum Fruehstueck, zogen wir weiter. An der Gappo-Huette vorbei in SSWlicher Richtung unserem naechsten Etappenziel entgegen. Das Wetter war genial! Leichte Bewoelkung, aber meisst schoen sonnig und warm. Nach der Gappo-Huette machten wir einen kleinen Abstecher auf der falschen Route, aber Andi fuehlte sich von hoeheren Bergen angezogen. Und das war gut so. Nach zwei Stunden Marsch durch teils steiniges, teils leicht morastiges Gelaende machten wir an einem schoenen Plaetzchen Rast. Stefans lustiger Ballongrinsekopf war leider aus unerfindlichen Gruenden geschrumpft (ich schob es auf die zunehmende Hoehe, Felix auf die zunehmende Temperatur), so dass uns Hardy immer wieder mit heiteren Klaengen aus der Klampfe ermuntern musste. Neben guten alten Klassikern durften wir auch neue Eigenkreationen erleben. Mal sentimental insichgekehrt, mal eruptiv ermunternd, mal besaenftigend matt, mal forsch erzuernt; so schaffte es Hardy die Stimmung der Landschaft in klangvolle Elemente zu verwandeln. Die ausser uns wohl nur die Weiten der norwegischen Tundra zu hoeren bekommen duerfen. Auch spaeter in den Zelt bei stroemendem Regen durfte sich die Manschaft an Giddar-klaengen aus irgendeinem Zelt erfreuen. Aber es regnet ja noch nicht. Nach dem Paeuschen ging's das XX-Taal weiter hinauf. In der Zwischenzeit kam der Gletscher zum Vorschein. An einem guten Aussichtspunkt mit schoenem Blick auf den Gletscher machten wir Mittagsrast. Leider meinte es die Sonne zu dieser Zeit nicht so gut mit uns und es wurde recht frisch. Hartwig und Felix entwickelten aber in Windeseile eine Waermekopplungstechnik, die uns noch laengere Zeit an dem Platz ausharren lies. In der Naehe der Rostahuette fanden wir oberhalb des Zusammenflusses zweier Bergbaeche einen sehr schoenen Platz zum Campen. Schnell bauten wir die Zelte auf, da dunkle Wolken nahten. Und tatsaechlich fluechteten wir nach fuenf Minuten vor dem Regenschauer in die Zelte. Kurze Zeit spaeter konnten wir schonwieder unter freien Himmel. Mit dem auf der Tour gesammelten und mitgeschleppten Holz machten wir Feuer. Zum Abendessen gab es heute Karotteneintopf mit Salami und danach, vor dem Schlafengehen, marokkanischen Pfefferminztee. Es war wieder eine sehr schoene Tour bei gutem Wetter durch eine reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft!
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