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Computerlogbuch - Nordkalottleden 2003
vom 11.08. bis 01.09. [CGS]
2-ter Tag (11.08.2003) - von Darmstadt nach Stockholm
Bericht: Punkt 5 Uhr weckte uns Chris' Psion mit lustigen Toenen auf. Stefan machte sich in der Kueche zu schaffen, waehrend wir noch etwas verpeilt durch die Gegend stolperten. Schlussendlich waren dann bis 6 Uhr alle geduscht, hatten einen aufgeschaeumten Kaffee im Magen und kraeftige Stullen fuer die Reise geschmiert. Die Ausgehkleidung wurde nun endlich gegen die Fahrtenmontur getauscht und ab ging es im Saab nach einer herzlichen Verabschiedung von Thilo dem wakkeren Kempen, der auch noch Grosses am Schreibtisch vollbringen wollte. Nach F-Hahn fanden wir recht gut, der Saab setzte kaum auf, doch die Parkplatzsuche am ehemaligen Militaerflugplatz Hahn gestaltete sich als echte Herausforderung, so voll war es. Am Terminal 2 angekommen ging das Rucksackwiegen los Ich hatte nun 16kg im Rucksack und 6,5 kg (mit Vesper und Getraenk) im Handgepaeck. Beim Sicherheitscheck wurde unsere kleine Minderheit Meindel-Perfekt-Traeger zielstrebig aussortiert. Mit dem Verdacht boese Dinge in den Schlappen versteckt zu haben wurden dieselbigen durchleuchtet. Fehlanzeige. In der Boing 737 angekommen erfreute uns der Pilot mit Heimorgelklaengen, nach dem er unser Gepaeck eingeladen hatte. Start - Flug - und Landung erfolgten planmaessig bei diesigem, leicht bewoelkten Wetter. Felix studierte eifrig sein Barometer und fand sich bei der Landung bei -25 Meter ueber NN wieder. Der Flugplatz war nun aber nicht Stockholm, nein weit gefehlt - so eine Art Stockholm-Hahn. Das hies 80 Minuten Busfahrt. Stockholm begruesste uns mit 25°C (welc Wohltat) und Sonnenschein. Felix und Chris versuchten am Bahnhof noch Plaetze im Schlafabteil zu ergattern, doch es waren alle belegt. Nach einem Vesper und einigem Hin&Her besichtigten wir noch die Innenstadt Stockholms. Die fehlende Wanderkarte fuer unsere Tour konnten wir zwar nicht ergattern, aber Cola light, Wasser und Bords Vatten Citron Lime. So verabschiedeten wir uns um 17:27 von Stockholm und begannen unsere 18-stuendige Reise nach Kiruna. Stefan mischte erst einmal unser gesamtes Abteil auf und Ergatterte unsere reservierten Plaetze samt Binokeltisch. Nachdem Stefan und ich Hartwig bei selbigem Spiel ueber den Tisch gezogen hatten, liessen wir uns so gegen 21 Uhr wieder einmal Mortadella, Salami, Schinken, Kaese, Paprika, Brot und Apfelschitze Schmecken. Unser koeniglich aussehendes Mahl wurde von vielen Mitreisenden bestaunt und sogar verkostet. Felix und Chris diskutierten unterdessen global wichtige Fragen, warum z.B. der Sternenhimmel nicht komplett weiss ist oder die Fenster in Schweden nach aussen aufgehen. Unser Zug entpuppte sich uebrigens als Bummelzug a la Regionalexpress und so tingelten wir langsam aber sicher einer sicher unruhigen und nicht allzu gemuetlichen Nacht entgegen. Ab 1 Uhr kehrte nun auch etwas Ruhe ein, doch das gehoert eigentlich schon zum naechsten Tag.
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