Logbuch - Gran Canaria 2004 vom 14.02. bis 21.02. [CGS]

1-ter Tag (14.02.2004) - Trockenheit

Nach kurzer Ueberlegung entschieden wir uns: Ueberlassen wir unser Schicksal im Ernstfall unserem Verteidigungsminister: Wir buchen den Flug. Natuerlich hoffen wir das beste und nicht auf die hellseherischen Faehigkeiten des Ministers ( - wenn Autobahn-Maut und Kopftuch/Kruzifix-Verbot geregelt sind, koennen wir eventuell ueber Flugzeuge und Luftsicherheitsgesetz sprechen...).
Der Flug geht nach Gran Canaria.
40 Minuten vor Abflug stehen wir vor dem Gepaeckroentgengeraet im stuttgarter Flughafen und beraten den Sicherheitsbeamten, was denn da wohl in unseren Rucksaecken sein koennte. Nicht erkannt wurden unsere Trinkbecher, ein Kochtopf und der Espitkocher. Die vielen Batterien, Kabel und elektronische Geraete sorgen auch noch fuer Verwunderung, aber man glaubt unseren Aussagen schliesslich und laesst uns passieren. Nach der Personenkontrolle geht's sofort in den Flieger und nach zehn Minuten heben wir ab. Der Flug ist angenehm ruhig :)
Auf Gran Canaria angekommen ruft natuerlich gleich die Pampa. Die Gegend zwischen Flughafen und Maspalomas ist grausam trocken und unspektakulaer. Und trocken ist auch unser Hals.

Es ist Samstag Nachmittag und (wir haben gestaunt!) Die Laeden haben nicht mehr geoeffnet. Wir haben aber durst. Also gehen wir auf die Suche. Die erste Idee ist natuerlich "Tanke". An einer solchen angekommen ist die Enttaeuschung gross. Man darf sich diese Tanken nicht wie germanische Aral-Shops vorstellen... jedenfalls gab's da keine fetten Wasserbottiche fuer uns. - - Fuendig wurden wir in San Nicolas im Westen der Insel. Ein versteckt gelegener Supermarkt bot alles was ein hungriger und halb verdursteter Turist begehrt. Wir deckten uns fuer unsere bevorstehende (wahrscheinlich) dreitaegige Tour in (suess)wasserloses Gebiet mit 20 Litern Wasser, einer Flask Vino Tinto und div. (aehh, Felix, soll'n wir das schrieben?;)) Dosen Bier ein (die Palette war eben guenstiger). Und natuerlich alles aus lokaler "Herstellung". Natuerlich gabs auch noch div. Nahrungsmittel dazu - Nudeln, Tomatensauce, Dosen-Puten-Wiener und Brot. Ja von diesem Brot gibts noch was zu erzaehlen: Es gibt fast nur Brot ohne(!) Rinde! Die wird einfach vor'm Verpacken abgeschnippelt oder so... Jedenfalls hatten wir probleme, wenigstens ein Brot mit "50 Prozent de Fibra" zu bekommen.
Am Abend ging's dann endlich auf einen einsamen Pfad in Richtung Playa de Guigui Chico. Dieser Strand ist nur durch einen langen Fussmarsch erreichbar und letztenendes auch nur bei Ebbe. Nach einer halben Stunde war es dann doch so dunkel, dass wir unser Camp einrichteten, den Sternenhimmel genossen und dann recht frueh schliefen.

 

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Aktualisiert vonCGS am 15.02.2004